Museo Diocesano di Monreale

Diözesanmuseum

Das Diözesanmuseum von Monreale beherbergt christliche Kunst und legt Zeugnis ab von dem Glauben und der Hingabe, die der Diözese im Laufe der Zeit entgegengebracht wurde. Das Museum erstreckt sich über drei Etagen des Erzbischöflichen Palais.
Im Erdgeschoss befindet sich ein Korridor, in dem man Steinmaterialien aus verschiedenen Teilen der Diözese sehen kann und der zur Sala San Placido führt und dabei einen herrlichen Ausblick auf den benediktinischen Kreuzgang gewährt. Der große Raum bietet neben den ausladenden Wänden mit den Altarbildern auch einen prächtigen Wandteppich mit der berühmten Darstellung des Sogno di Guglielmo (Wilhelms Traum), sowie in Schaukästen längs der Wände einige Altartücher unterschiedlicher Machart, die in etwa auf die Zeit der Gemälde datiert werden können.

Im ersten Stock sind zwei Räume untergebracht. Beide bieten einen malerischen Blick auf den Golf von Palermo und beherbergen die ältesten Werke der Diözese. Der erste Raum mit Blick auf das Innere der Kathedrale und ihre prächtigen Mosaiken bietet chronologisch angeordnete Kunstwerke ab der Normannenzeit.  Im zweiten Raum kann man Werke aus dem 16. Jahrhundert sehen, sowie einen wunderbaren Blick auf die Außendekoration der Apsiden des Doms genießen.

Im zweiten Stock befinden sich zwei angrenzende Räume, in denen man mehr über die Geschichte der Diözese erfahren kann. Hier sind Gewänder und Gefäße zu sehen, die von den im Laufe der Zeit aufeinanderfolgenden Erzbischöfen in Auftrag gegeben wurden und man kann einen einzigartigen Blick von oben auf den Kreuzgang genießen. Der letzte Teil des Raumes ist von einem Tonnengewölbe mit bemalter Kassettendecke gekrönt, das vom Erzbischof Domenico Gaspare Lancia di Brolo in Auftrag gegeben wurde, der sich von 1884 bis 1919 in Monreale befand.  Hier sind die späteren Werke ausgestellt und umfassen eine Auswahl von Artefakten, die von besonders künstlerischem Interesse sind.
In einem vor dem Saal der Erzbischöfe liegenden separaten Raum sind die von Salvatore Renda Pitti gestifteten Werke zu sehen. Auf diese Weise wird die ursprüngliche Homogenität der Sammlung beibehalten.  Die Ausstellung zeigt verschiedene ausgewählte Artefakte von hohem künstlerischen Interesse mit Schwerpunkt auf Werken der christlichen Kunst und ist ein gelungenes Beispiel für eine Privatsammlung, die durch ihre Schenkung auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.

Ebenfalls im zweiten Stock befindet sich in einem separaten Raum eine anthropologische Abteilung mit Devotionalien.
Zum Ausstellungsbereich gehört auch die Kapelle des Gekreuzigten im Dom von Monreale, in Auftrag gegeben vom Erzbischof Giovanni Roano, der die Diözese von 1673 bis 1703 geleitet hat. Diese kleine Kapelle ist nicht nur ein kleines Barockjuwel, sondern hier sind auch all die Kunstwerke zu sehen, die vom spanischen Hochprälaten in Auftrag gegeben wurden. Sie befinden sich somit stets noch an demselben Ort, für den sie damals geschaffen wurden.

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